Zusammenfassung | Melanesien | Mansren-Kult | Vailala-Wahn | Yali-Letub-Bewegung | Analyse | Führer | Ursachen | Auslöser | Mittel | Ziel | Ergebnisse

Bordüre

F olgen der Cargo-Kulte

Zwar konnte sich kein Cargo-Kult durchsetzen, die Güter blieben den Weißen vorbehalten. Dennoch führten diese religiösen Bewegungen auch zu mehr Selbstbewusstsein in krisenreichen Zeiten.


Palme

Zwar scheiterten alle Cargo-Kulte, wenn man sie an ihren Zielen misst. Viele Führer wurden verhaftet, die Bewegungen oft gewaltsam zerschlagen. Dennoch verliefen nur etwa zehn Prozent aller Bewegungen wirklich negativ, wenn nämlich die Anhängergruppe in Depression verfiel, total verarmte oder die Aggression zwischen ihr und der Regierung zunahm.

Als größte positive Folgen der Cargo-Kulte ist zu sehen, dass die neue Gesellschaft gefestigt wurde und sich politische Parteien bildeten, um mehr Mitbestimmung in der Kolonial- und später der selbstständigen Regierung zu sichern.

In jedem Fall haben die Cargo-Kulte Raum geschaffen für eine größere Freiheit und für eine Selbstfindung. Steinbauer formuliert es wie folgt: "Die Menschen haben auf der Brücke zwischen zwei verschiedenen Welten Erfahrungen gesammelt und sind dadurch trotz Verlust reicher geworden." (bik)


 

zurück zur Analyse der Cargo-Kulte

Erstellt am 24.05.2001

Hier geht's zurück nach Hause