Trolle und fliegende Kästen

Website von Tintenklecks informiert auf lustige Art

(veröffentlicht in den Verdener Nachrichten, 05.07.2002)


Verden. Auf dem dunkelblauen Hintergrund fliegen leuchtend bunte Kästen in Position, rechts oben galoppieren Pferde davon, und auch das kleine Haus in der linken Ecke bewegt sich auf geheimnisvolle Weise - so lebhaft begrüßt die Web-site des Verdener Vereins Tintenklecks die virtuellen Besucher (www.tintenklecks-verden.de).

Was vor etwa eineinhalb Jahrenals "spaßige Idee" entstand, informiert mittlerweile umfassend und gleichzeitig unterhaltsam über den Verein für außerschulische Lernhilfe: Die Träger des Vereins, die beiden Gruppen der Trolle und Dachse mit ihren Angeboten, aktuelle Termine und Mitteilungen des Vorstandes sowie der regelmäßige Elternbrief mit Berichten aus dem Verein - alles findet sich auf den folgenden Seiten.

"Richtige Seite gehört dazu"

Bernd Rademacker, Geschäftsführer des Vereins, hat regelmäßig ein Auge darauf, dass auch noch alles stimmt. "Ich dachte damals, zu einer eigenen E-Mail-Adresse gehört mittlerweile auch eine richtige Seite im Internet." Und als ehemaliger Mathematikstudent brachte er sich das technische Knowhow selbst bei.

Ein elektronischer Zähler registriert automatisch jeden Besucher, der die Website aufruft: Etwa 500 Menschen schauten sich in nur vier Monaten die Internetpräsentation der Tintenkleckse an - mehr als Rademacker erwartet hatte. Dabei hat er auch Details eingebaut, die bislang auf keinerlei Resonanz stießen: "Das Formular für den Mitgliedsbeitritt hat noch nie jemand benutzt", meint er lachend. Das sei aber auch gar nicht vorgesehen gewesen: "Mitglieder wirbt man nicht übers Internet. Wer Interesse hat, kommt persönlich zu uns."

"Nachschlagewerk für Politiker"

Sinn und Zweck der Seite liegen für Rademacker vor allem in der Information der Fördermitglieder: "Das sind viele Lehrer, die mit dem Medium Internet locker umgehen." Und die Sponsoren nutzten die Website gern als Werbefläche.Der Geschäftsführer sieht aber noch eine dritte Aufgabe: "Wir möchten auf diesem Wege auch das politische Umfeld in Verden informieren." Wenn der Hinweis auf die lange Warteliste nicht fehle, dann sei das weniger für interessierte Eltern gedacht, sondern mehr als "Nachschlagewerk und Bedarfsberechtigung" für Politiker, erklärt Rademacker - falls mal einer an der Notwendigkeit des Vereins zweifeln könnte. (bik)

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