"Denken ist keine Fließbandarbeit"

Die Denkfabrik entwickelt kreative Konzepte für Bremer Wirtschaft und Wissenschaft

(veröffentlicht im Weser Report, 9.9.01)


Bremen. "Wenn der Kunde unzufrieden ist, dann ist irgendetwas falsch gelaufen." Herauszufinden, wo genau was falsch gelaufen ist, das ist seit 25 Jahren die Aufgabe der Denkfabrik-Gruppe um Dipl.-Ing.Günther Diekhöner.

Dabei ist die Denkfabrik keine Unternehmensberatung im herkömmlichen Sinne: "Wir gehen nicht in die Betriebe, fertigen für teures Geld Gutachten an und lassen die Kunden dann mit der Umsetzung allein", erklärt der Inhaber. "Neben der präventiven Qualitätssicherung bieten wir auch die technische Produktentwicklung an."

Paradoxes Wortspiel

Zu Irritationen führt oft der Name seines Unternehmens: "Denkfabrik ist paradox, denn Denken ist ja keine Fließbandarbeit." Gedacht wird hier in Teams aus ganz verschiedenen Berufen: Ingenieure, Ökonomen, Juristen und Geisteswissenschaftler arbeiten zusammen für Bremer Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Dienstleister - "Jeder hat eine ganz eigene Sicht auf die Dinge."

Weiteres Standbein ist die Schulung der Kunden, denn: "Veränderungen gehen immer über die Menschen." Mit seinen ungefähr 30 Mitarbeitern hat sich Diekhöner in den vergangenen 25 Jahren vom Start-Up-Unternehmen zu einem der Marktführer in Deutschland entwickelt. Bald muss er sein Öko-Bürogebäude im Technologiepark erweitern. Bleiben wird jedoch die offenen Büroflächen, in denen die kreative Denkarbeit stattfindet. (bik)

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